Ambulanz und Arztmobil

Obdachlosen helfen

Medizinische Versorgung

Angebote

Caritas-Ambulanz für Wohnungslose

Medizinische Erst- und Grundversorgung für Menschen in schwierigen Wohn- und Lebenssituationen

Die Caritas-Ambulanz für Wohnungslose ist das älteste medizinische Wohnungslosenprojekt in Berlin. Seit 1992 bietet der Caritasverband hier kostenlose, unbürokratische und auf Wunsch auch anonyme ärztliche und pflegerische Hilfe an.

Medizinische Hilfe für obdachlose MenschenMedizinische Hilfe für obdachlose Menschen

Medizinische Hilfe für obdachlose Menschen

An wen richtet sich unser Angebot?

  • An Menschen in schwierigen Wohn- und Lebenssituationen
  • An Menschen ohne Krankenversicherung
  • An arme Menschen
  • Wir helfen unabhängig von Nationalität, Herkunft und Konfession

Was leistet unsere Ambulanz?

  • Medizinische Untersuchung
  • Medizinische Erst- und Basisbehandlung
  • Versorgung mit Medikamenten
  • Pflegerische Betreuung
  • Wundversorgung
  • Medizinisch intendierte Körperhygiene
  • Vertrauensaufbau zu Ärzten und Krankenhäusern
  • Vermittlung zu weiterführenden Hilfsangeboten und Behörden
  • Informationen über Kleiderkammern, Suppenküchen, Hygieneeinrichtungen

Welche Ziele verfolgt unsere Ambulanz?

  • Verbesserung der allgemeinen Lebenssituation
  • Verbesserung des Gesundheitszustandes
  • Gesundheitsprävention
  • Wiedereingliederung in das bestehende Gesundheits- und Sozialsystem

Unser Team besteht aus

  • Ärztinnen / Ärzten
  • Krankenpflegekräften
  • und wird unterstützt durch Gesundheits- und Krankenpflegeschüler im Rahmen eines Pflegeeinsatzes während ihrer Ausbildung

Unsere Hilfe ist

  • kostenlos
  • unbürokratisch
  • vertraulich

Caritas-Arztmobil

Berlinweite medizinische Erst- und Grundversorgung und Sozialberatung für Menschen in Wohnungsnot

Das Caritas-Arztmobil ist ein zentraler Baustein der medizinischen Erst- und Grundversorgung von Wohnungslosen oder auf der Straße lebenden Menschen in Berlin. Für die aufsuchende Arbeit wird ein Kleinbus eingesetzt, der als Behandlungsraum ausgestattet ist. Wir helfen unabhängig von Nationalität, Herkunft und Konfession.

An wen richtet sich unser Angebot?

  • An Wohnungslose / An Menschen in schwierigen Wohn- und Lebenssituationen
  • An Menschen ohne Krankenversicherung

Was leistet unser Arztmobil?

  • Wir suchen Wohnungslose an Orten auf, an denen sie sich aufhalten
  • Medizinische Untersuchung
  • Medizinische Erst- und Basisbehandlung
  • Pflegerische Betreuung
  • Wundversorgung
  • Falls notwendig - Begleitung ins Krankenhaus
  • Sozialarbeiterische Beratung und Einzelfallbetreuung
  • Vertrauensaufbau zu Ärzten und Krankenhäusern
  • Vermittlung zu weiterführenden Hilfsangeboten und Behörden

Welche Ziele verfolgt unser Arztmobil?

  • Verbesserung der allgemeinen Lebenssituation
  • Verbesserung des Gesundheitszustandes
  • Gesundheitsprävention
  • Wiedereingliederung in das bestehende Gesundheits- und Sozialsystem

Unser Team besteht aus

  • Ärztinnen / Ärzten
  • Krankenpflegekräften
  • Sozialarbeitern/innen

Unsere Hilfe ist

  • kostenlos
  • unbürokratisch
  • vertraulich

 

Hier können Sie direkt online spenden für das Arztmobil.

Gesundheitsberatung: Frostschutzengel plus

Die Mitarbeiterinnen der Gesundheitsberatung leisten neben der Beratung zu Hygiene, Gesundheitsvorsorge und individuellen Gesundheitsfragen auch soziale Beratung. Sie vermitteln zu den Versorgungseinrichtungen der Stadt Berlin (zum Beispiel Suppenküchen, Notübernachtungen, Tagesstätten etc.).

Um auf die spezifischen Bedürfnisse obdachloser Frauen einzugehen, wird jeden Dienstag von 9 bis 10 Uhr in der Ambulanz ein Frauenfrühstück angeboten.

In Kooperation mit Einrichtungen der niedrigschwelligen Wohnungslosenhilfe findet mehrmals wöchentlich aufsuchende präventive Gesundheitsberatung statt.

Mehr Informationen bei Frostschutzengel Plus.

Gesundheitsbericht 2016

Gesundheitsbericht 2016 Layout

Damit will der Runde Tisch auf die schwierige Situation der medizinischen Versorgung Obdachloser in Berlin aufmerksam machen und die Politik auffordern, eine bedarfsgerechte Angebotsstruktur zu schaffen. Der Gesundheitsbericht wird am 21.3.2018 von 9:00 bis 10:30 Uhr beim Kongress Armut und Gesundheit im Rahmen des Workshops 128 (Medizinische Versorgung wohnungsloser Menschen in Berlin) von den beiden Sprechern der Runden Tisches Kai-Gerrit Venske (Caritasverband für das Erzbistum Berlin e.V.) und Ekkehard Hayner (GEBEWO pro gGmbH, Berlin) vorgestellt. Der Kongress Armut und Gesundheit findet in der Technischen Universität Berlin statt. 

Fachleute gehen heute von schätzungsweise 4000 - 6000 Obdachlosen in Berlin aus. Die meisten ob-dachlosen Menschen in Berlin werden durch die Regelangebote der medizinischen Versorgung nicht erfasst. In Berlin entstand deshalb in der Vergangenheit ein Hilfenetz für Obdachlose, die keine Krankenversicherung haben oder nicht wartezimmerfähig sind. Einige dieser Projekte werden durch den Senat gefördert. Allerdings dürfen die geförderten Hilfsprojekte eigentlich keine EU-Migranten behandeln, da ein Europäisches Fürsorgeabkommen (EFA) zwischen der Bundesrepublik Deutschland und zahlreichen osteuropäischen Ländern fehlt und es Dissens mit den Senatsverwaltungen Gesundheit und Soziales sowie den Krankenkassen bezüglich der Finanzierung der Hilfeleistungen gibt. In 2016 wurden insgesamt 27.000 Behandlungen von Obdachlosen durchgeführt. Aufgrund des hohen Anteils an nichtdeutschen Obdachlosen finden zwei Drittel der Behandlungen außerhalb der Förderlogik des Berliner Senates statt. Es existieren lediglich einige spendenfinanzierte Projekte, die versuchen, die Versorgungslücke zu schließen. Die derzeitigen Angebote entsprechen allerdings nicht dem Bedarf und können überwiegend nur notdürftig mit Hilfe von ehrenamtlichen, insbesondere pensionierten Ärzten aufrechterhalten werden. Deshalb haben sich alle Einrichtungen, die in der medizinischen Versorgung obdachloser Menschen in Berlin tätig sind, bereits 2014 zu einem Runden Tisch zusammengeschlossen. Sie fordern ein neues Finanzierungssystem, das tragfähige Strukturen ermöglicht und dem Bedarf gerecht wird. Um die derzeitige Situation zu dokumentieren, trug der Runde Tisch erstmalig die Zahlen für einen Gesundheitsbericht für das Jahr 2016 zusammen. Damit will der Runde Tisch Anstöße liefern, um allen hilfesuchenden obdachlosen Menschen in Berlin, unabhängig von ihrem Aufenthalts- und Versicherungsstatus, eine menschenwürdige medizinische Basisversorgung zukommen zu lassen und Wege in die Regelversorgung zu öffnen. Deshalb unterstützt der Runde Tisch auch die Kundgebung "Gesundheit ein Menschenrecht", die am 20.3.2018 um 18:30 Uhr vor der Westseite des Brandenburger Tores stattfindet.

Weitere Informationen: Kai-Gerrit Venske (0163 5696840) und Ekkehard Hayner (0163 4809821)

Mitglieder des Runden Tisches sind: 
Caritas-Arztmobil und Caritas-Ambulanz für Wohnungslose; Praxis am Stralauer Platz der GEBEWO pro; Obdachlosenpraxis und Tagestreff Weitlingstraße des HVD;  Malteser Hilfsdienst e. V. - Malteser Medizin für Menschen ohne Krankenversicherung; Ambulanz der Berliner Stadtmission (Ambulanz, Pflegezimmer, Straßenambulanz); Johanniter-Unfall-Hilfe e. V., Regionalverband Berlin Kälteambulanz; Medibüro. Netzwerk für das Recht auf Gesundheitsversorgung aller Migrant*innen; Fixpunkt e. V., basismedizinische Angebote für Menschen mit Drogen- und Suchtproblemen; Jenny De la Torre Stiftung; Open.med Berlin/Eine Kooperation von Medizin Hilft e. V. und Ärzte der Welt e. V.

Traditionelle Chinesische Medizin

Kostenlose medizinische Behandlung für Bedürftige

Logo YinYang

Akupunkturpuppe Alt

Die Caritas bietet im Caritas-Haus in der Großen Hamburger Straße 18 eine ärztliche Sprechstunde nach Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM) für bedürftige Menschen an.

Jeden Donnerstag von 15.00 - 18.00 Uhr können sich sozial schwache Patienten kostenlos behandeln lassen. Die Anmeldung erfolgt über das benachbarte Zentrum für Traditionelle Chinesische Medizin im St. Hedwig-Krankenhaus.

 

Akupunkturpuppe Modern

Dr. Achim Kürten, Leitender Arzt des Zentrums für Traditionelle Chinesische und Integrative Medizin im St. Hedwig-Krankenhaus in Mitte und seinen TCM-Therapeuten war es von Beginn an ein großes Anliegen, bedürftigen Menschen zu helfen, die sich ansonsten eine Behandlung mit Methoden der TCM nicht leisten können. In der chinesischen Medizin gibt es einen Grundsatz, nach dem 10 Prozent der Patienten kostenlos behandelt werden sollen. Diese 10 Prozent hat Dr. Kürten längst erreicht. Jetzt plant er, die kostenlosen Behandlungen auf 20 Prozent aufzustocken und speziell Kinder aus sozial schwachen Familien zu behandeln.

Drachen im Regal

Akupunktur (Körperakupunktur und Ohrakupunktur) sowie chine­sische Kräutertherapie bilden die Schwerpunkte der Behandlungs­methoden. Diese werden - je nachdem, was ein Patient braucht - durch Physiotherapie sowie Anleitung zu Qi-Gong und Ernährungsberatung ergänzt. Insbesondere Erkrankungen, wie Heuschnupfen, Asthma oder Neurodermitis, aber auch Störungen im Bewegungsapparat oder Migrä­ne können gut mit Akupunktur behandelt werden.

Und wer Angst vor dem "Pieksen" hat: es können auch statt Nadeln Samenkörner auf die Ohrmuscheln geklebt werden.

Wenn Sie mehr über Traditionelle Chinesische Medizin erfahren wollen, klicken Sie hier

Jenny Kröger zusammen mit einem Wohnungslosen / Matthias Lindner

Hilfe für Menschen in Not

Ausstellung "20 Jahre Caritas-Arztmobil"

Ausstellung "Caritas-Arztmobil für Wohnungslose in Berlin" mit Fotos von Matthias Lindner. mehr