Claudia Weißgrab und Birgit Reinhold / Walter Wetzler

Sozialcourage

Zurück zur Intuition: Das Familienzentrum Michendorf

Das neue Familienzentrum in Michendorf existiert erst seit Januar, es ist das erste Familienzentrum der Caritas in Brandenburg. Trotzdem ist es bereits jetzt ein Hotspot für Michendorfer Familien. Claudia Weißgrab, Koordinatorin, und ihre Kollegin Birgit Reinhold erklären, warum mehr

Dr. Dirk Flachsmeyer im Portrait / Ellen Paschilla

Dominikus-Krankenhaus

Chefarzt für Lebensqualität: Dr. Dirk Flachsmeyer

Die Caritas und ihre korporativen Mitglieder betreiben zwölf Krankenhäuser im Erzbistum Berlin. Hier bieten wir persönliche Einblicke mehr

Pressemitteilung

Caritas benötigt Unterstützung für Hospizarbeit mit Kindern

Ehrenamtliche und Spender für Ausbildungskurs im Kinderhospizdienst gesucht mehr

Pressemitteilung

Junge Gewaltopfer in Mecklenburg-Vorpommern ohne ausreichende Begleitung vor Gericht

Neues Ausführungsgesetz verschlechtert Lage von Kindern und Jugendlichen mehr

Pressemitteilung

Ehrenamtliche für Hospizarbeit gesucht

Auswahlgespräche für Qualifizierung starten im Mai mehr

Die Kinder aus dem Kinderopernprojekt im Jugendclub Steinhaus  / Thomas Bartilla

Pressemitteilung

Einladung zur musikalischen Zeitreise

Kindergesprächskonzert und Benefizkonzert des Kinderopernhauses Lichtenberg mehr

Birgit Barthels im Gespräch / Walter Wetzler

Interview

Caritas in Nauen: 26 Jahre Hand in Hand gegen die Sucht

Seit 2007 wird die „Aktionswoche Alkohol“ von der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) alle zwei Jahre ausgerufen und macht mobil gegen Alkoholabhängigkeit. Schon etliche Jahre länger kämpft die Caritas in Nauen gegen die Sucht. Seit 26 ... mehr

Nicht lange warten, Notruf starten!

Plakat HaLT Aktionswoche Alkohol 2017

Das Projekt HaLT hilft Kindern und Jugendlichen, die übermäßig viel Alkohol konsumieren. Im Fall einer Alkoholvergiftung bietet HaLT ein Erstgespräch direkt am Krankenbett für Kinder und Jugendliche, auch Eltern und Angehörige werden beraten. Die Gespräche können in der Beratungsstelle in Berlin-Mitte weitergeführt werden. Im Rahmen der gestarteten Aktionswoche Alkohol (13.5. bis 21.5.2017) richtet sich HaLT mit einem Plakat an seine Zielgruppe. Die Botschaft: Im Fall einer Alkoholvergiftung Zivilcourage zeigen und schnell einen Krankenwagen rufen, getreu dem Motto "Nicht lange warten, Notruf starten!". Hintergrund: Laut HaLT gab es in jüngerer Zeit immer mehr Kinder und Jugendliche, die von ihren „Freunden“ einfach betrunken liegen gelassen wurden.

Weitere Informationen: www.halt-berlin.de

Caritas warnt vor Netflix-Serie

"Es ist unverantwortlich, wenn junge Menschen die aktuelle amerikanische Netflix-Serie 'Tote Mädchen lügen nicht' alleine schauen", so Anna Gleiniger von der Caritas-Online-Suizidprävention [U25] Berlin.

Plakat [U25] SuizidpräventionPlakat U25 Suizidprävention

Die Serie stellt den Suizid der jungen Hauptdarstellerin verharmlosend und romantisch dar. Das könnte zum Nachahmen animieren. Es gibt aber immer Auswege aus schwierigen Lebenssituationen! Das Caritas-Projekt [U25] (www.u25-berlin.de) richtet sich an suizidgefährdete Jugendliche und bietet über E-Mail Kontakt zu anderen jungen Menschen, die für verzweifelte Jugendliche da sind.

Das ganze Interview von Anna Gleiniger im Domradio finden Sie hier: http://bit.ly/2oPeoLP

Pfizer erhält Caritas-Auszeichnung "Sozial Engagiert"

Pfizer erhält Preis 'Sozial engagiert'

Die Pfizer Deutschland GmbH hat die Caritas-Auszeichnung für engagierte Unternehmen, „Sozial Engagiert“, erhalten. Im Namen der Caritas für das Erzbistum Berlin und im Namen derjenigen, denen dieses Engagement direkt zugutekommt, möchten wir uns herzlich bedanken. Zu den freiwilligen Aktivitäten der Pfizer-Teams gehörten unter anderem Unterstützung für Geflüchtete, Kochen für obdachlose Menschen in der Kältehilfe und Sammlung von Kleiderspenden. Weitere Preisträger der Auszeichnung "Sozial Engagiert"

Werkstattgespräch: Politik muss arme Menschen erreichen

Sozialsenatorin Elke Breitenbach beim WekstattgesprächDie Berliner Sozialsenatorin Elke BreitenbachAngela Kröll

Der Caritasverband für das Erzbistum Berlin hat zu einem Werkstattgespräch unter dem Titel "Boomt die Armut in Berlin und Deutschland?" geladen. Auf dem Podium kamen Elke Breitenbach, Berliner Sozialsenatorin (Die Linke) und Georg Cremer, Generalsekretär des Deutschen Caritasverbands miteinander ins Gespräch und diskutierten auch mit den Gästen im Saal, unter denen viele Fachleute aus dem sozialen Bereich waren. Einig waren sich Breitenbach und Cremer darüber, dass Politik arme Menschen erreichen und konkrete Verbesserungen erzielen müsse. Breitenbachs Ziel für 2017 sei es deshalb, die Regelungen für Hartz IV-Empfänger dahingehend zu verändern, dass Wohnraum in Berlin wieder bezahlbar werde. Zudem forderte sie eine schrittweise Anhebung des aktuellen Mindestlohns von 8,84 Euro pro Stunde auf zwölf Euro. Georg Cremer bezog sich bei dem Gespräch auf seine Erkenntnisse, die er im Buch „Armut in Deutschland“ publiziert hat. Er warnte vor Skandalisierung und Fehlinterpretationen von Armut. Bei der Bekämpfung von Armut müsse man bei kleinen Lösungsschritten ansetzen - in der Summe bewirkten auch kleine Dinge etwas. Als Beispiel nannte er die Bereitstellung von Flächen für den Berliner Wohnungsbau.

Workshop-Teilnehmer schreiben ihre Ergebnisse auf Karten / Angela Kröll

Pflege

Der wertvolle Mensch hinter der Pflege

Beim zweiten Katholischen Pflegekongress setzten sich Pflegende aus ganz Deutschland mit Werten und Wertschätzung in ihrem Beruf auseinander. Rund 110 Teilnehmer waren der Einladung der Caritasverbände der östlichen Diözesen und des Katholischen Pflegeverbandes der Landesgruppe Mitte-Ost in die Katholische Akademie gefolgt. mehr

Dr. Christian Nitzsche arbeitet als Radiologe am Dominikus-Krankenhaus / Ellen Paschiller

Dominikus-Krankenhaus

Menschenfreund und Technikfreak: Dr. Christian Nitzsche

Die Caritas und ihre korporativen Mitglieder betreiben zwölf Krankenhäuser im Erzbistum Berlin. Hier bieten wir persönliche Einblicke. mehr

Keine Abschiebung in unsichere Länder

Frau Kostka im Gespräch der Phoenix Runde

Wenn Menschen kein Anrecht auf Asyl haben, müssen sie zurück in ihr Heimatland. Abschiebung ist jedoch immer die Ultima Ratio. Zuvor müssen alle Rechtsmittel ausgeschöpft sein. Es darf aber keine Abschiebung in Länder wie Afghanistan geben, in denen Lebensgefahr droht. Abschiebung ist immer ein belastender Vorgang. "Stellen Sie sich vor, kleine Kinder und ihre Eltern werden nachts um zwei geweckt, um zum Flughafen gebracht zu werden. Das ist für die ganze Familie ein sehr traumatisches Erlebnis." so Caritasdirektorin Ulrike Kostka in der Phoenix-Runde. Statt abzuschieben sollte die freiwillige Rückkehr ohne Zwangsmaßnahmen so ausgebaut werden, dass die Menschen in ihrem Herkunftsland echte Perspektiven entwickeln können. Es muss viel mehr dafür getan werden, dass sich die Verhältnisse in den Heimatländern auf Dauer verbessern, erklärt Kostka.

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