Obdachlose: Caritasdirektorin appelliert an Berliner Senat

Diözesancaritasdirektorin Prof. Dr. Ulrike Kostka

Angesichts der klirrend kalten Temperaturen fordert Caritasdirektorin Ulrike Kostka im RBB-Inforadio den Berliner Senat zum Handeln auf. Obdachlose bräuchten in diesen kalten Wintertagen mehr Schlafplätze, vor allem sei es wichtig, dass der Senat mehr Immobilien in zentraler Lage zur Verfügung stellt. Die immer weiter steigenden Immobilienpreise sieht Kostka als Hauptproblem für die Organisatoren der Berliner Kältehilfe. Außerdem solle die BVG mehr U-Bahnhöfe über Nacht öffnen.

Zum vollständigen Interview, RBB-Inforadio 16.1.2016

Was ist gute Pflege wert?

Logo Katholischer Pflegekongress 2017

Am 31. März und 1. April 2017 findet der zweite Katholische Pflegekongress in Berlin statt. Herzlich eingeladen sind alle beruflich Pflegende, Führungskräfte und Lehrpersonen.

Welchen Wert hat unser Handeln - für uns selber, für unser Gegenüber, aber auch für die Gesellschaft? Der Kongress lädt ein, miteinander zu diskutieren, was christlich pflegen heißt und wie Christsein im Pflegealltag gelingen kann.

Acht Workshops bieten Gelegenheit, sich bestimmten Fragen eingehend zu widmen. Für die Teilnahme können zehn Fortbildungspunkte angerechnet werden.

Weitere Informationen und Anmeldung

Zusammen sind wir Heimat

Die Caritas-Jahreskampagne für 2017 ist gestartet. Sie zeigt, wie an verschiedenen Orten in Deutschland mit verschiedenen Menschen eine neue Heimat entsteht. Die Bundesrepublik hat 2015 rund 890.000 Menschen Zuflucht vor Krieg und Verfolgung gewährt. Aber können wir diesen Menschen überhaupt Heimat geben? Und wie entsteht eigentlich Heimat? Das Credo der Kampagne lautet  „Zusammen sind wir Heimat“. Das Kampagnenvideo gibt weitere Denkanstöße:

 

Zur Kampagnenwebsite: www.zusammen-heimat.de

YouTube-Star trifft Obdachlose

In Berlin fallen viele Hilfsbedürftige durch die Maschen des Hilfenetzes. Gerade Menschen, die auf der Straße leben, leiden im Winter unter den kalten Temperaturen. Der YouTube-Star Firas Alshater begleitet deshalb für einen Tag das Caritas-Arztmobil und lernt obdachlose Menschen kennen, die krank sind. Wie das Team zum Beispiel eine Frau rettete, die seit 17 Jahren auf der Straße lebt, erfahren Sie hier:

 

Weitere Informationen zum Caritas-Arztmobil und Spendenmöglichkeit

Wohlfahrtsverbände: Armut in Berlin bekämpfen!

T-Shirt mit der Aufschrift 'Armut macht krank' an der Wäscheleine

Die Berliner Wohlfahrtsverbände fordern mehr Präventionsmaßnahmen gegen Armut. Immer mehr Menschen in der Hauptstadt leben in Armut oder sind davon bedroht, weil sie beispielsweise den Verlust ihrer Wohnung befürchten müssen. Einen ausführlichen Bericht zum Thema veröffentlichte die Berliner Zeitung. "Hilfsangebote auszubauen, ist notwendig, aber keine Lösungsstrategie", sagt Caritasdirektorin Ulrike Kostka darin. "Ich sehe Berlin als ganzes, wir brauchen eine gemeinsame Strategie, die Kostenfrage ist nachgeordnet", so Kostka.

Zum vollständigen Artikel "Wohlfahrtsverbände fordern eine koordinierte Armuts-Prävention", Berliner Zeitung vom 16.12.2016

v.l. Daniela Bethge, Frank Petratschek, Ulrike Kostka, Kai-Gerrit Venske / Angela Kröll

Konferenz

Blick über den Tellerrand

Erstmals versammelte sich die Caritas-Wohnungslosenhilfe zu einer Gesamtkonferenz. Unter dem Thema „Christliche Werte und kirchliches Profil in der Caritas-Wohnungslosenhilfe“ nahm der Fortbildungstag die christliche Identität der Caritas und ihre Verortung in der Kirche in den Blick. mehr

Flucht nach vorn - Das Engagement der Caritas für Flüchtlinge

Mitarbeiterin der Caritas mit Flüchtlingen auf dem LAGeSo

2015 sind mehr als eine Million Menschen als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen. Viele stammen aus Kriegs- und Krisenländern wie Syrien oder Afghanistan. Ihr Weg nach Europa war häufig lebensgefährlich.

Überall in Deutschland versuchen Helferinnen und Helfer der Caritas, Flüchtlingen den Start in neuer Umgebung etwas zu erleichtern. Der Film "Flucht nach vorn" (Trailer, 1,33) und eine Webseite stellt die Arbeit der Caritas für Flüchtlinge national und international vor. Hier können Sie den Film in ganzer Länge (29 Minuten) anschauen.