Caritas warnt vor Netflix-Serie

"Es ist unverantwortlich, wenn junge Menschen die aktuelle amerikanische Netflix-Serie 'Tote Mädchen lügen nicht' alleine schauen", so Anna Gleiniger von der Caritas-Online-Suizidprävention U25-Berlin.

Plakat U25 SuizidpräventionPlakat U25 Suizidprävention

Die Serie stellt den Suizid der jungen Hauptdarstellerin verharmlosend und romantisch dar. Das könnte zum Nachahmen animieren. Es gibt aber immer Auswege aus schwierigen Lebenssituationen! Das Caritas-Projekt U25 (www.u25-berlin.de) richtet sich an suizidgefährdete Jugendliche und bietet über E-Mail Kontakt zu anderen jungen Menschen, die für verzweifelte Jugendliche da sind.

Das ganze Interview von Anna Gleiniger im Domradio finden Sie hier: http://bit.ly/2oPeoLP

Pfizer erhält Caritas-Auszeichnung "Sozial Engagiert"

Pfizer erhält Preis 'Sozial engagiert'

Die Pfizer Deutschland GmbH hat die Caritas-Auszeichnung für engagierte Unternehmen, „Sozial Engagiert“, erhalten. Im Namen der Caritas für das Erzbistum Berlin und im Namen derjenigen, denen dieses Engagement direkt zugutekommt, möchten wir uns herzlich bedanken. Zu den freiwilligen Aktivitäten der Pfizer-Teams gehörten unter anderem Unterstützung für Geflüchtete, Kochen für obdachlose Menschen in der Kältehilfe und Sammlung von Kleiderspenden. Weitere Preisträger der Auszeichnung "Sozial Engagiert"

Werkstattgespräch: Politik muss arme Menschen erreichen

Sozialsenatorin Elke Breitenbach beim WekstattgesprächDie Berliner Sozialsenatorin Elke BreitenbachAngela Kröll

Am Donnerstagabend hat der Caritasverband für das Erzbistum Berlin zu einem Werkstattgespräch unter dem Titel "Boomt die Armut in Berlin und Deutschland?" geladen. Auf dem Podium kamen Elke Breitenbach, Berliner Sozialsenatorin (Die Linke) und Georg Cremer, Generalsekretär des Deutschen Caritasverbands miteinander ins Gespräch und diskutierten auch mit den Gästen im Saal, unter denen viele Fachleute aus dem sozialen Bereich waren. Einig waren sich Breitenbach und Cremer darüber, dass Politik arme Menschen erreichen und konkrete Verbesserungen erzielen müsse. Breitenbachs Ziel für 2017 sei es deshalb, die Regelungen für Hartz IV-Empfänger dahingehend zu verändern, dass Wohnraum in Berlin wieder bezahlbar werde. Zudem forderte sie eine schrittweise Anhebung des aktuellen Mindestlohns von 8,84 Euro pro Stunde auf zwölf Euro. Georg Cremer bezog sich bei dem Gespräch auf seine Erkenntnisse, die er im Buch „Armut in Deutschland“ publiziert hat. Er warnte vor Skandalisierung und Fehlinterpretationen von Armut. Bei der Bekämpfung von Armut müsse man bei kleinen Lösungsschritten ansetzen - in der Summe bewirkten auch kleine Dinge etwas. Als Beispiel nannte er die Bereitstellung von Flächen für den Berliner Wohnungsbau.

Pressemitteilung

Aus alt mach neu: youngcaritas startet Upcycling in Potsdam

Am 5. Mai 2017 startet das youngcaritas-Projekt „vergissmeinnicht“ in Kooperation mit dem Werkhaus Potsdam. Junge Leute sind immer freitags von 16:00 bis 19:00 Uhr zum Mitmachen eingeladen und können ohne Anmeldung ins Werkhaus in der Rudolf-Breitscheid-Straße 164, 14482 Potsdam-Babelsberg kommen. mehr

Pressemitteilung

Mathematik baut Brücken zwischen Kulturen

Stiftung Rechnen übergibt Willkommensboxen an Kinder in Caritas-Flüchtlingsunterkunft. mehr

Ministerpräsident Woidke zu Gast im Freiwilligenzentrum Brandenburg an der Havel

Dietmar Woidke im Gespräch mit Freiwilligen in Brandenburg a.d. Havel

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke nahm sich fast drei Stunden Zeit, um im Rahmen seiner Zukunftstour in der Stadt Brandenburg an der Havel ins Gespräch mit Ehrenamtlichen zu kommen. In den Räumen der katholischen Gemeinde Hl. Dreifaltigkeit fand ein intensiver Austausch statt mit Freiwilligen aus vielen unterschiedlichen Bereichen. Vertreten waren unter anderem die Flüchtlingshilfe, Schule, Notseelsorge, Jugendfeuerwehr und Altenhilfe. 
Organisiert hatte das Treffen Ulrike Berger vom Freiwilligenzentrum der Caritas.

Weitere Informationen zum Freiwilligenzentrum in Brandenburg an der Havel

Pflegekräfte im Kongresspublikum / Angela Kröll

Pflege

Der wertvolle Mensch hinter der Pflege

Beim zweiten Katholischen Pflegekongress setzten sich Pflegende aus ganz Deutschland mit Werten und Wertschätzung in ihrem Beruf auseinander. Rund 110 Teilnehmer waren der Einladung der Caritasverbände der östlichen Diözesen und des Katholischen Pflegeverbandes der Landesgruppe Mitte-Ost in die Katholische Akademie gefolgt. mehr

Pressemitteilung

Bilanz der Kältehilfe-Saison 2016/2017: So viele Schlafplätze wie nie zuvor reichen aus

Zum Ende der Kältehilfesaison 2016/2017 zogen die beteiligten Verbände Bilanz: Während die ausgebauten Notschlafplätze ausreichten, bereiteten der gesundheitliche Zustand und die langfristigen Hilfen für Obdachlose Menschen in Berlin den Verbänden und Einrichtungen der Kältehilfe Sorgen. mehr

Reportage

Kakao, Graupeneintopf und eine Portion Herzenswärme

„Niemand soll in Berlin erfrieren“, sagte Diözesancaritasdirektorin Ulrike Kostka zu Beginn der diesjährigen Kältehilfesaison. Einen Beitrag dazu leisten Elisabeth Cieplik und ihr ehrenamtliches Team im Neuköllner Nachtcafé. mehr

20 Jahre Sterbebegleitung für AIDS-Kranke

Portät Tim FischerJim Rakete

Anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Hospizdienstes TAUWERK e.V. findet am 26. März 2017 um 16:00 Uhr eine Festveranstaltung im Kardinal-Bengsch-Zentrum, Iburger Ufer 14, 10587 Berlin statt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hospizdienstes werden über ihre Erfahrungen bei der Betreuung von AIDS-Kranken sprechen. Um AIDS-Hospizarbeit als Ausdruck von Caritas geht es beim Vortrag der Moraltheologin, Medizinethikerin und Caritasdirektorin Prof. Dr. Ulrike Kostka. Der Chansonnier und Schauspieler Tim Fischer sowie der Komponist, Autor und Pianist Rainer Bielfeldt begleiten das Programm musikalisch. Fischer und Bielfeldt unterstützen die Arbeit von TAUWERK seit mehreren Jahren. Zur Pressemitteilung

Pressemitteilung

Unter dem Schutzmantel der heiligen Hedwig

Eröffnung von ganzjähriger Notübernachtung für Frauen mit Erzbischof Koch und Senatorin Breitenbach mehr

Pressemitteilung

Festveranstaltung zur Einweihung des MRT-Neubaus im Dominikus-Krankenhaus Berlin

Berlin – am 23.3.2017 findet im Dominikus-Krankenhaus Berlin eine Festveranstaltung zur Einweihung des Anbaus für einen neuen Magnetresonanztomographen (MRT) statt. mehr

Dr. Christian Nitzsche arbeitet als Radiologe am Dominikus-Krankenhaus / Ellen Paschiller

Dominikus-Krankenhaus

Menschenfreund und Technikfreak: Dr. Christian Nitzsche

Die Caritas und ihre korporativen Mitglieder betreiben zwölf Krankenhäuser im Erzbistum Berlin. Hier bieten wir persönliche Einblicke. mehr

Erzbischof besucht Caritas-Unterkünfte für Flüchtlinge und Obdachlose

Erzbischof Koch beim gemeinsamen Kochen in der Notübernachtung der Kältehilfe

Erzbischof Koch zeigte, dass er nichts davon hält, geflüchtete und obdachlose Menschen gegeneinander auszuspielen. Beide liegen ihm am Herzen. Die 2015 eröffnete Caritas-Gemeinschaftsunterkunft hat derzeit 114 Bewohner, darunter 37 Kinder. Die meisten von ihnen stammen aus Syrien, andere aus Albanien, Afghanistan, Pakistan, Kosovo sowie dem Libanon und dem Irak. "Uns ist es wichtig, dass Sie da sind", versichert Koch in einer kurzen Ansprache. "Jeder ist ein Geschenk Gottes. Das gilt für Sie und auch für die, die hier arbeiten." Gleich nebenan in der Caritas-Kältehilfe, einer Notübernachtung für Obdachlose, finden 25 Männer über den Winter täglich ein Abendessen und ein Bett für die Nacht. Hierher kommen Deutsche, Rumänien, Polen, einige auch aus Bulgarien, Portugal, Litauen und der Ukraine. Erzbischof Koch bereitete gemeinsam mit Obdachlosen und Helfern das Abendessen vor und kam mit den Menschen ins Gespräch. „Die  Obdachlosen brauchen die Gewissheit, dass sie nicht alleine sind. Auch sie haben das Recht, dass ihre Würde als Mensch respektiert wird“, so Erzbischof Koch.



Portrait der Sängerin SMATKA Bartz / Foto: Jeremy O'Donnell

Interview

„Jeder Song ist ein Geschenk an mein Publikum“

Die Sängerin SMATKA Bartz steht auf der Bühne seit sie zwölf Jahre alt ist. Nach zehn Jahren in London lebt und arbeitet sie heute in Berlin. Gemeinsam mit ihrem Produzententeam schreibt sie Songs in deutscher Sprache. Ihr neuestes Werk „Goldkrone“ dreht sich um Alkoholabhängigkeit. mehr

Keine Abschiebung in unsichere Länder

Frau Kostka im Gespräch der Phoenix Runde

Wenn Menschen kein Anrecht auf Asyl haben, müssen sie zurück in ihr Heimatland. Abschiebung ist jedoch immer die Ultima Ratio. Zuvor müssen alle Rechtsmittel ausgeschöpft sein. Es darf aber keine Abschiebung in Länder wie Afghanistan geben, in denen Lebensgefahr droht. Abschiebung ist immer ein belastender Vorgang. "Stellen Sie sich vor, kleine Kinder und ihre Eltern werden nachts um zwei geweckt, um zum Flughafen gebracht zu werden. Das ist für die ganze Familie ein sehr traumatisches Erlebnis." so Caritasdirektorin Ulrike Kostka in der Phoenix-Runde. Statt abzuschieben sollte die freiwillige Rückkehr ohne Zwangsmaßnahmen so ausgebaut werden, dass die Menschen in ihrem Herkunftsland echte Perspektiven entwickeln können. Es muss viel mehr dafür getan werden, dass sich die Verhältnisse in den Heimatländern auf Dauer verbessern, erklärt Kostka.

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