Verdrängung von Obdachlosen ist der falsche Weg

Ulrike Kostka

Die Diskussionen um Obdachlosigkeit in Berlin laufen in die falsche Richtung. Es macht keinen Sinn, aktuelle Probleme mit Verdrängung und Vertreibung lösen zu wollen. Wir fordern deshalb ein Strategieforum in dem sich alle beteiligten Senatsverwaltungen, Bezirke und Wohlfahrtsverbände zusammen finden, um tragfähige Konzepte zur Vermeidung von Obdachlosigkeit zu finden. Wir brauchen keine Flickschusterei oder populistischen Aktionismus. Wir müssen Antworten auf komplexe Problemlagen finden. Der Senat ist jetzt am Zug, so Ulrike Kostka, Direktorin des Caritasverbandes für das Erzbistum Berlin.

Mit Wohlfahrtsmarken helfen

Briefmarke: Die Bremer Stadtmusikaten

Ab sofort sind die neuen Wohlfahrtsmarken am Empfang des Caritasverbandes für das Erzbistum Berlin in der Residenzstraße 90 erhältlich. Die Caritas-Wohlfahrtsmarken im regulären Wert von 70 Cent zum Beispiel finanzieren mit einem Zuschlag von 30 Cent pro Marke in diesem Jahr die Kältehilfe, die am 1. November startet. Die Spendenaktion erreicht damit genau die Menschen, die im bevorstehenden Winter am meisten auf die Hilfe von anderen angewiesen sind. Die Kältehilfe besteht seit 1989 und bietet Obdachlosen in Berlin eine unbürokratische Übernachtungsmöglichkeit und Verpflegung während der kalten Jahreszeit.

youngcaritas Ladenschild Caridoo / youngcaritas Berlin

Pressemitteilung

youngcaritas sammelt Winterbekleidung für junge Bedürftige

Kleiderspendenaktion am 28. Oktober zusammen mit Hilfe-Plattform „Woloho“ mehr

Pressemitteilung

Kinderreich – reiche Kinder?

Podiumsdiskussion mit Heike Schmitt-Schmelz, Bezirksstadträtin Charlottenburg-Wilmersdorf mehr

Werkstattgespräch mit Finanzsenator Kollatz-Ahnen

Matthias Kollatz-Ahnen, Christian Thomes und Ulrike Kostka im GesprächMatthias Kollatz-Ahnen, Christian Thomes und Ulrike Kostka im GesprächWalter Wetzler

„Wie viel Staat braucht Berlin im Sozialen?" - diese Frage war der Ausgangspunkt des Werkstattgesprächs mit Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen. Über die Zusammenarbeit zwischen dem Land Berlin und freien Trägern ergab sich eine lebendige Debatte, an der Diözesancaritasdirektorin und Sozialethikerin Prof. Dr. Ulrike Kostka und Christian Thomes, Leiter Gesundheits- und Sozialpolitik der Caritas teilnahmen. Auch die Gäste im Publikum diskutierten mit.

Hintergrund: Soziale Arbeit wird immer mehr ein Markt. Vergabeverfahren, landeseigene Betriebe und Ausschreibungen werden auch in Berlin immer mehr zum Mittel der Wahl. Demgegenüber steht das Subsidiaritätsprinzip. Subsidiarität (von lateinisch subsidium „Hilfe, Reserve“) ist eine politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Maxime, die Selbstbestimmung, Eigenverantwortung und die Entfaltung der Fähigkeiten des Individuums, der Familie oder der Gemeinde anstrebt. Es zeigt sich auch in der Trägerpluralität und in der Zusammenarbeit zwischen Freier und Öffentlicher Wohlfahrtspflege.

Zur Pressemitteilung

Kinderoper erfährt bundesweite Anerkennung

Kinder auf der Bühne

Die Schostakowitsch Musikschule wurde vom Verband deutscher Musikschulen für das Lichtenberger Projekt „Kinder machen Oper“ ausgezeichnet. 1200 Projekte hatten sich beworben – 15 wurden ausgewählt - das Kinderopern-Projekt war dabei. Der Preis in der Kategorie Kursprojekte in „Bronze“ wurde bei der Abschlusskonferenz „Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung“ in Dortmund überreicht. Bereits sieben Produktionen mit 41 ausverkauften Vorstellungen vor 7500 Zuschauern hat das sogenannte Kinderopernhaus Lichtenberg auf die Bühne gebracht. Das Kinderopernhaus vermittelt Kindern aus allen sozialen Schichten den Zugang zu Oper und klassischer Musik. In monatelanger Erarbeitung der Aufführungen lernen Kinder Teamwork und erwerben wertvolle soziale Kompetenzen. Das Projekt des Caritasverbandes für das Erzbistum Berlin arbeitet eng mit der Staatsoper Berlin und der Schostakowitsch Musikschule zusammen. Aktuell proben die Kinder für die Premiere der Kinderoper „Fanny“, die im April 2018 in der neuen Werkstatt der Staatsoper unter den Linden aufgeführt wird.

Ulrike Kostka in der Phoenix Runde

"Integration ist eine Daueraufgabe. Dazu gehört aber auch die Integration von Menschen, die sich abgehängt fühlen. Integration muss alle gesellschaftlichen Gruppen einbeziehen", so Ulrike Kostka, Direktorin des Caritasverbandes im Erzbistum Berlin gestern in der Phoenix-Talkrunde.

Kostka Video

Video: "10 Gebote gegen Wohnungslosigkeit"

Die Katholische Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (KAG W) fordert einen grundlegenden Wandel in der Politik gegen Wohnungsnot und hat die Aktion „10 Gebote gegen Wohnungslosigkeit“ gestartet. Am 7.9.2017 fand dazu eine Pressekonferenz mit Live-Stream statt, in dem die „10 Gebote gegen Wohnungslosigkeit“ vorgestellt wurden.
Hier können Sie sich das Video in voller Länge anschauen:

Weitere Informationen zur Aktion "10 Gebote gegen Wohnungslosigkeit" finden Sie auch in unserer Pressemitteilung.

Morten mit Puppenspieler Fernando Pérez Molinari / Angela Kröll

Reportage

„Die Kinder geben einem so viel Freude zurück“

Für den Ambulanten Kinderhospizdienst der Caritas begleiten ehrenamtliche Hospizhelfer Familien mit schwerstkranken Kindern – ein neuer Vorbereitungskurs beginnt im November. mehr

Gruppenbild der Mitarbeitenden in der Ambulanten Wohnungslosenhilfe Marzahn / Walter Wetzler

Feature

"Es ist normal, keine Wohnung zu haben"

Seit Jahren herrschen prekäre Verhältnisse am Berliner Wohnungsmarkt. Wobei die Dynamik der Abwärtsspirale enorm sei, beobachtet Caritas-Fachreferent Kai-Gerrit Venske. Sozialarbeiterin Elfriede Brüning sagt:„Es ist mittlerweile normal, keine Wohnung zu haben“. Ein Drittel ihrer Klienten lebt bei Bekannten. mehr

Pflege für die Seele

Die Vielfalt von Berufen in der Altenpflege ist groß – Doch welche Möglichkeiten gibt es eigentlich?

Linda Böttcher, Leiterin Sozialer Dienst im St. Josefsheim der Caritas-Altenhilfe, gibt im Video-Interview mit der Bloggerin Sophie Rosentreter darauf spannende Antworten und erzählt wie besonders es ist, in der Pflege zu arbeiten. Ihr Alltagsgeschäft reicht von Angehörigenarbeit über Team-Koordination bis hin zur Ausarbeitung von kreativen Angeboten.

Natürlich ist der Pflege-Job nicht immer einfach  – Empathie, Feingefühl und eine große Verantwortung müssen unter einen Hut gebracht werden. Aber es sind die kleinen Augenblicke, wie ein Lächeln, eine Umarmung oder ein Dankeschön, die die studierte Sozialpädagogin in ihrem Beruf erfüllen. „Das Schönste ist das, was man von den Leuten zurückbekommt“.

Wer mehr zum Thema Jobs in der Pflege wissen möchte, kann sich auf der Website der Caritas-Altenhilfe informieren.

Dr. Dirk Flachsmeyer im Portrait / Ellen Paschilla

Dominikus-Krankenhaus

Chefarzt für Lebensqualität: Dr. Dirk Flachsmeyer

Die Caritas und ihre korporativen Mitglieder betreiben zwölf Krankenhäuser im Erzbistum Berlin. Hier bieten wir persönliche Einblicke mehr

Dr. Christian Nitzsche arbeitet als Radiologe am Dominikus-Krankenhaus / Ellen Paschiller

Dominikus-Krankenhaus

Menschenfreund und Technikfreak: Dr. Christian Nitzsche

Die Caritas und ihre korporativen Mitglieder betreiben zwölf Krankenhäuser im Erzbistum Berlin. Hier bieten wir persönliche Einblicke. mehr