Erzbischof Koch besucht Geflüchtete

Erzbischof Heiner Koch besuchte Geflüchtete, die in den Caritas-Gemeinschaftsunterkünften in Schöneiche und Bad Saarow leben. Beim gemeinsamen Mittagessen kam er ins Gespräch mit den Bewohnern, die u.a. aus Syrien, Afghanistan, Iran, Pakistan, Kenia und Eritrea geflüchtet und nun bei der Caritas untergekommen sind. Erzbischof Koch tauschte sich interessiert mit den Gastgebern aus, die ihn herzlich in Empfang genommen hatten, und segnete die Einrichtungen.

(siehe auch Bildergalerie unten)

Neue Grundlage für Eingliederungshilfe in Berlin

Christian Thomes

Der überarbeitete Berliner Rahmenvertrag nach SGB XII, der von der Kommission 75 beschlossen wurde, ist nun rechtskräftig.
„Damit gibt es eine neue Grundlage der Zusammenarbeit für die partnerschaftliche Entwicklung und Begleitung der Arbeit in der Eingliederungshilfe zwischen den Wohlfahrtsverbänden und dem Land Berlin“, so Christian Thomes, der im Caritasverband für Gesundheits- und Sozialpolitik zuständig ist. Der Caritasverband für das Erzbistum Berlin war von Beginn an den Verhandlungen beteiligt. Im Bereich der Eingliederungshilfe investiert das Land Berlin pro Jahr mehr als 700 Millionen Euro.

Zu den Vertragspapieren des überarbeiteten Berliner Rahmenvertrags (PDF)

Keine Abschiebung in unsichere Länder

Frau Kostka im Gespräch der Phoenix Runde

Wenn Menschen kein Anrecht auf Asyl haben, müssen sie zurück in ihr Heimatland. Abschiebung ist jedoch immer die Ultima Ratio. Zuvor müssen alle Rechtsmittel ausgeschöpft sein. Es darf aber keine Abschiebung in Länder wie Afghanistan geben, in denen Lebensgefahr droht. Abschiebung ist immer ein belastender Vorgang. "Stellen Sie sich vor, kleine Kinder und ihre Eltern werden nachts um zwei geweckt, um zum Flughafen gebracht zu werden. Das ist für die ganze Familie ein sehr traumatisches Erlebnis." so Caritasdirektorin Ulrike Kostka in der Phoenix-Runde. Statt abzuschieben sollte die freiwillige Rückkehr ohne Zwangsmaßnahmen so ausgebaut werden, dass die Menschen in ihrem Herkunftsland echte Perspektiven entwickeln können. Es muss viel mehr dafür getan werden, dass sich die Verhältnisse in den Heimatländern auf Dauer verbessern, erklärt Kostka.

 Zur Fernsehdiskussion in voller Länge

Pressemitteilung

Neues MRT schwebt ein

Dominikus-Krankenhaus Berlin erweitert Radiologische Abteilung mehr

Vormund werden

Junger Mann im Porträt

Seit 2015 gibt es eine erhebliche Zahl Minderjähriger unter den Geflüchteten, die ohne Eltern oder Verwandte nach Deutschland gekommen sind. Sie brauchen besonderen Schutz, Fürsorge und eine kompetente Unterstützung durch eine/n gesetzlichen Vertreter/in. Der Caritasverband für das Erzbistum Berlin bietet laufend unverbindliche und kostenfreie Informationsveranstaltungen rund um die ehrenamtliche Vormundschaft für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Wir laden Sie herzlich dazu ein. Sie erhalten Informationen zu den rechtlichen Voraussetzungen und Aufgaben eines Vormunds, sowie die Begleitung und Beratung durch den Caritas-Vormundschaftsverein. 

Nächster Termin:

Donnerstag, den 23.März 2017
17:00 - 19:00 Uhr
Caritas-Seniorenzentrum Kardinal Bengsch
Iburger Ufer 14,10587 Berlin 

Wir bitten um Anmeldung bis zum 15.03.17 an: vormundschaftsverein@caritas-berlin.de

Weitere Informationen und Termine 2017

Kämpfen für ein Stück Normalität

Leoni mit ihrer Mutter Katharina

Anlässlich des Tages der Kinderhospizarbeit am 10. Februar haben wir die zehnjährige Leoni und ihre Mutter besucht. Leoni ist an Leukämie erkrankt - zusammen mit ihrer Mutter Katharina kämpft sie jeden Tag gegen die Hürden des Alltags und für ein Stück Normalität. "Manchmal sagt sie, dass sie die Krankheit hasst. Aber sie ist sehr tough, ein erwachsenes Kind", erklärt Katharina. "Sie gibt mir viel Kraft."

Warum der Ehrenamtliche Valentin die kleine Leoni zum Strahlen bringt und wie der Caritas Kinderhospiz- und Familienbesuchsdienst die Familie unterstützt, lesen Sie in unserer Reportage "Kämpfen für ein Stück Normalität".

Was ist gute Pflege wert?

Logo Katholischer Pflegekongress 2017

Am 31. März und 1. April 2017 findet der zweite Katholische Pflegekongress in Berlin statt. Herzlich eingeladen sind alle beruflich Pflegende, Führungskräfte und Lehrpersonen.

Welchen Wert hat unser Handeln - für uns selber, für unser Gegenüber, aber auch für die Gesellschaft? Der Kongress lädt ein, miteinander zu diskutieren, was christlich pflegen heißt und wie Christsein im Pflegealltag gelingen kann.

Acht Workshops bieten Gelegenheit, sich bestimmten Fragen eingehend zu widmen. Für die Teilnahme können zehn Fortbildungspunkte angerechnet werden.

Weitere Informationen und Anmeldung

Zusammen sind wir Heimat

Die Caritas-Jahreskampagne für 2017 ist gestartet. Sie zeigt, wie an verschiedenen Orten in Deutschland mit verschiedenen Menschen eine neue Heimat entsteht. Die Bundesrepublik hat 2015 rund 890.000 Menschen Zuflucht vor Krieg und Verfolgung gewährt. Aber können wir diesen Menschen überhaupt Heimat geben? Und wie entsteht eigentlich Heimat? Das Credo der Kampagne lautet  „Zusammen sind wir Heimat“. Das Kampagnenvideo gibt weitere Denkanstöße:

 

Zur Kampagnenwebsite: www.zusammen-heimat.de

YouTube-Star trifft Obdachlose

In Berlin fallen viele Hilfsbedürftige durch die Maschen des Hilfenetzes. Gerade Menschen, die auf der Straße leben, leiden im Winter unter den kalten Temperaturen. Der YouTube-Star Firas Alshater begleitet deshalb für einen Tag das Caritas-Arztmobil und lernt obdachlose Menschen kennen, die krank sind. Wie das Team zum Beispiel eine Frau rettete, die seit 17 Jahren auf der Straße lebt, erfahren Sie hier:

 

Weitere Informationen zum Caritas-Arztmobil und Spendenmöglichkeit