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Stand: 26.09.2017

Pressemitteilung

Boomt die Armut in Berlin und Deutschland? Faktencheck, Positionen und Gegenstrategien

Berlin - am 6.4.2017 findet von 19:00 - 20:30 Uhr ein Werkstattgespräch mit Sozialsenatorin Elke Breitenbach und dem Generalsekretär des Deutschen Caritasverbandes, Georg Cremer statt. Moderiert wird das Gespräch von Caritasdirektorin Ulrike Kostka und Christian Thomes, Leitung Gesundheits- und Sozialpolitik beim Caritasverband für das Erzbistum Berlin. Ort der Veranstaltung ist die Suppenküche der Franziskaner, Wollankstraße 19, 13187 Berlin.

Armut nimmt in Deutschland immer mehr zu. Diese Schlagzeile ist Woche für Woche zu lesen. Von Berlin als Hartz IV-Hauptstadt mit dem höchsten Anteil an Kinderarmut in Deutschland ist die Rede. Die Zunahme von Wohnungslosen und der immer größer werdende Mangel an bezahlbarem Wohnraum verschärft die Lage noch. Zahlreiche Vertreter der Wohlfahrtspflege fordern von der Politik deshalb entschlossenes Handeln. Armut hat gerade in Berlin viele Gesichter und wird immer sichtbarer, doch ist Empörungsrhetorik das geeignete Instrument, um die Ursache der Probleme zu verstehen und zu verändern? Welche Maßnahmen müssen Politik und gesellschaftliche Akteure ergreifen, um Abhilfe zu schaffen?

Seit 100 Tagen ist Elke Breitenbach Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales. Mit ihr diskutiert Prof. Dr. Georg Cremer über Fakten, Positionen und Strategien, wie Armut in Deutschland und in Berlin bekämpft und vorgebeugt werden kann. Cremer wagt in seinem viel diskutierten Buch "Armut in Deutschland" einen differenzierten Blick auf das Thema und warnt vor Skandalisierung und Fehlinterpretationen von Armut. Er setzt sich für eine Politik ein, die Menschen hilft, ihre Potentiale zu entfalten und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht.

Um Anmeldung wird gebeten unter: sekretariat-fr@caritas-berlin.de