Chancen statt Sanktionen: Arbeit als Teilhabe für alle
Arbeit ist eine zentrale Voraussetzung gesellschaftlicher Teilhabe. Aktuelle Kürzungen und Verschärfungen im SGB II schränken jedoch arbeitsmarktpolitische Förderinstrumente ein. Die Caritas beobachtet, dass vor allem Menschen mit psychischen Erkrankungen ein erhöhtes Risiko haben, Leistungen zu verlieren. Im angespannten Berliner Arbeits- und Wohnungsmarkt droht so eine weitere Vertiefung sozialer Spaltung - mit steigenden Risiken von Armut, Wohnungslosigkeit und gesundheitlichen Problemen. Darüber hinaus müssen verlässliche Beschäftigungsangebote für Menschen mit Behinderungen geschaffen werden.
Unsere Lösungen:
Wirksame Projekte absichern:
Die Weiterführung und Finanzierung öffentlich geförderter Beschäftigung - z. B. im Projekt Stromspar-Check - stärkt die soziale Teilhabe armutsgefährdeter Menschen. Sie muss fortgesetzt werden.
Landesprogramm für vulnerable Gruppen:
Um Leistungsausschlüsse, soziale Abstiege und Folgekosten zu vermeiden, braucht es ein spezifisches Landesprogramm mit begleitender psychosozialer Unterstützung, das besonders vulnerable Gruppen vor den Auswirkungen verschärfter Sanktions- und Erreichbarkeitsregelungen schützt und stabilisiert.
Inklusive Beschäftigungsangebote:
Berlin muss Beschäftigungsangebote für Menschen mit Behinderungen auf dem ersten Arbeitsmarkt und in geschützten Beschäftigungsangeboten ausbauen und fördern.