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Wohnungsnot

5 Jahre Ambulante Wohnungslosenhilfe Marzahn

Gruppenbild mit dem Team Ambulante Wohnungslosenhilfe MarzahnFeierte fünfjähriges Bestehen in Marzahn-Hellersdorf: Das Team der Ambulanten Wohnungslosenhilfe Walter Wetzler

"Es kommen immer mehr Familien in Wohnungsnot zu uns", sagt Susen Molter rückblickend auf ihre Arbeit der letzten fünf Jahre. Umso glücklicher sei sie über die vielen Gäste aus ihrem Netzwerk gewesen, die zur Jubiläumsfeier gekommen waren - denn so konnte sie auf die Probleme ihrer Klienten aufmerksam machen. Vom Bezirksamt über das örtliche Jobcenter bis hin zum Gesundheitsamt waren viele wichtige Akteure aus Marzahn-Hellersdorf vertreten. "Wir als Caritas haben inzwischen Partner aus allen Bereichen gefunden, mit denen wir Hand in Hand zusammen arbeiten, denn wir wollen alle dasselbe: Die Menschen in Not nicht alleine lassen", so Molter. Die Sozialpädagogin gibt allerdings zu bedenken, dass die vorgesehenen Hilfen des Staates ihrer Erfahrung nach nicht mehr zu den komplexen Problemlagen der Menschen passen. Eine Suchtproblematik etwa könne zu psychischen Erkrankungen führen und hier greife die Wohnungslosenhilfe nicht mehr allein, um die Betroffenen optimal zu unterstützen. Ihr Team müsse deshalb einen langen Atem haben und einen ausgeprägten Pragmatismus an den Tag legen. Und doch: "Wir sind goldrichtig hier im Bezirk, immer mehr Menschen geraten in Wohnungsnot. Wir nutzen die Kompetenzen der gesamten Caritas-Familie", erklärt Molter. 

 

Weitere Informationen zum Thema in unserer Reportage "Es ist normal, keine Wohnung zu haben"