Für die Sammlung von Spenden existieren in Gotteshäusern an markanter Stelle abschließbare Behältnisse, die allgemein als Opferstock bezeichnet werden. Der Namenszusatz "Stock" verweist auf urtümliche, aus einem hohlen Holzstamm gefertigte Truhen.
Die Ausstellung ist geöffnet bis 13. März 2026 in der Caritas-Galerie, Residenzstraße 90, 13409 Berlin. Der Eintritt ist frei. Öffnungszeiten sind montags bis donnerstags von 8:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 8:00 bis 14:00 Uhr sowie nach Vereinbarung.
In der frühchristlichen Gemeinde gehörte die Gabe von Almosen zum kirchlichen Selbstverständnis. Die Empfänger waren zumeist Arme, Witwen und Waisen. Weil später Münzen gemäß der Losung "Sobald das Geld im Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt!" zum Erwerb des Seelenheils reichlich flossen, löste Martin Luther mit seiner Kritik daran die Reformation aus.
Auch heute sind Spenden in den Opferstock eine bedeutende Form der Kirchenfinanzierung und caritativen Arbeit. Zu finden sind sie zumeist am Eingang der Kirchen - wie einst im jüdischen Tempel in Jerusalem.
Über den Künstler
Peter Wagener ist Fotograf und leitet seit über 20 Jahren die Caritas-Galerie. Als ehemaliger langjähriger Mitarbeiter der Caritas, als Leiter der Stabsstelle Fundraising und Ehrenamt, lag es nahe dass Peter Wagener in Berlin und auf seinen Reisen durch Europa dem Opferstock seine besondere Aufmerksamkeit schenkte. Zu sehen sind Opferstöcke aus den Niederlanden, Spanien, Portugal, Italien, Frankreich und Berlin.
Kontakt: Peter Wagener, Tel. (030) 666 33 1044, p.wagener@caritas-berlin.de
Pressemitteilung
Caritas-Galerie lädt ein zur Foto-Ausstellung „Wenn das Geld im Kasten klingt“
Erschienen am:
08.01.2026
Herausgeber:
Caritasverband für das Erzbistum Berlin e.V.
Residenzstraße 90
13409 Berlin
Residenzstraße 90
13409 Berlin
Beschreibung