Arbeitsförderung

Maßnahmeninfo

AZAV

Ein Mitarbeiter beim Holzhacken

Anklam: Greif zu - nutze die Chance!

Langjährig arbeitslosen Menschen fällt es häufig schwer, auf dem Arbeitsmarkt wieder Fuß zu fassen und ihr Leben allein zu bewältigen. Gerade Jüngere ohne Schulabschluss oder mit besonderen Schwierigkeiten finden nur schwer eine Ausbildungs- oder Arbeitsstelle.

Mehr über das Beschäftigungsprojekt in Anklam erfahren Sie auf der Webseite der Caritas in Vorpommern

Pasewalk: Holzhof

Für Menschen mit einer Suchtmittelabhängigkeit oder psychischen Auffälligkeiten ist es besonders schwer, sich aus der Arbeitslosigkeit zu lösen. In einer von Erwerbslosigkeit stark betroffenen Region sinkt die Chance auf einen Arbeitsplatz weiter. Betroffene sehen oft keinen Anlass mehr, an ihren Problemen etwas zu ändern.

Mehr über den Holzhof erfahren Sie auf der Webseite der Caritas in Vorpommern

Für weitere Informationen zu AZAV-Maßnahmen im Caritasverband für das Erzbistum Berlin e. V. stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

 

Fachinformation

Die Verordnung über die Voraussetzungen und das Verfahren zur Akkreditierung von fachkundigen Stellen und zur Zulassung von Trägern und Maßnahmen der Arbeitsförderung nach dem Dritten Buch Sozialgesetzbuch (Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung - AZAV) löste am 6. April 2012 die bisherige Anerkennungs- und Zulassungsverordnung Weiterbildung (AZWV) ab. Sie wurde am 5. April 2012 im deutschen Bundesgesetzblatt Teil 1 Seite 504 ff bekanntgemacht.

Mit dem Gesetz zur Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt wurde ein neues Kapitel zur Zulassung von Trägern und Maßnahmen in das Dritte Buch Sozialgesetzbuch (SGB III) eingefügt. Die Regelungen verfolgen das Ziel, die Qualität arbeitsmarktlicher Dienstleistungen und damit die Leistungsfähigkeit und Effizienz des arbeitsmarktpolitischen Fördersystems nachhaltig zu verbessern. Um dieses Ziel zu erreichen, können nur solche Träger zur Einbringung von Arbeitsmarktdienstleistungen zugelassen werden, die unter anderem ihre Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit nachweisen, qualifiziertes Personal einsetzen und ein System zur Sicherung der Qualität anwenden.
Die Zulassungserfordernisse gelten für alle Träger, die Maßnahmen der Arbeitsförderung nach dem SGB III selbst durchführen oder durchführen lassen.
Ein neuer Punkt in den gesetzlichen Regelungen ist der Zustimmungsvorbehalt der Bundesagentur für Arbeit (BA). D.h. bei Maßnahmen über dem Bundesdurchschnittskostensatz (BDKS), erfolgt die Zulassung nicht mehr ausschließlich über die Fachkundige Stelle, sondern die  BA muss eingeschaltet werden. Die Bundesdurchschnittskostensätze werden seit dem 1. April 2012 auf der Webseite der Arbeitsagentur veröffentlicht

Die AZAV gliedert die Bildungsträger bzw. Personalvermittlungsunternehmen nach verschiedenen Fachbereichen:

  1. Aktivierung und berufliche Eingliederung
  2. Private Arbeitsvermittler
  3. Berufswahl und Berufsausbildung
  4. Berufliche Weiterbildung
  5. Transferleistungen
  6. REHA-spezifische Maßnahmen