Flucht nach vorn - der Trailer

Ankunft erleichtern

Gelebte Solidarität

Caritas hilft Flüchtlingen

Vor dem Hintergrund einer steigenden Anzahl an Flüchtlingen, die bei uns Zuflucht suchen, aber auch enormer Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung, wollen wir Ihnen auf den folgenden Seiten einen Überblick über unsere Angebote geben, und Sie einladen, sich mit uns zu vernetzen und sich zu engagieren.

Die Caritas im Erzbistum Berlin hat aufgrund der aktuellen Situation ihr Engagement für Flüchtlinge verstärkt. In Brandenburg und Vorpommern engagiert sich die Caritas seit Jahren in der Flüchtlingsarbeit. So bietet der Caritasverband in Brandenburg überregionale Flüchtlingsberatung und 60 Trägerwohnungen für 200 Menschen als Ersatz für Gemeinschaftsunterkünfte an. In Berlin lag der Schwerpunkt bis 2013 auf der Beratung von Einwanderern mit Bleiberecht, die in den fünf Migrationszentren bei der Integration unterstützt wurden. Nach der spontanen Einrichtung einer Notunterkunft für westafrikanische Flüchtlinge, die über Lampedusa nach Berlin kamen und die in ausländerrechtlichen und psychosozialen Fragen von der Caritas beraten wurden, bieten wir inzwischen Angebote im Breich Unterkunft, Beratung und Betreuung sowie humanitäre Hilfe an. Diese Angebote werden stetig erweitert.

Wir arbeiten eng mit den katholischen Gemeinden und vielen Kooperationspartnern zusammen. Im Bereich des Ehrenamts sind wir bestrebt, die Koordination voranzubringen, damit Hilfe dort ankommt, wo sie gebraucht wird. Außerdem setzt sich die Caritas intensiv sozialpolitisch für Flüchtlinge ein. Wir sind in allen wesentlichen Gremien und Planungsgruppen vertreten und wollen so die Rahmenbedingungen für Flüchtlinge verbessern.

Wohnraum für Flüchtlinge

Die meisten Flüchtlinge sind in Notunterkünften untergebracht, wo viele Menschen unterschiedlicher Nationalität und Religion auf engstem Raum zusammenleben. Wohnraum wird dringend gebraucht.

Jede Pfarrei soll Flüchtlingsfamilien aufnehmen

Generalvikar Prälat Tobias Przytarski unterstützt den Aufruf von Papst Franziskus und bittet die Gemeinden zu überlegen, wo sie - im Sinne des Papstes - Flüchtlinge aufnehmen können. Die Bereitschaft kann per Mail an generalvikar@erzbistumberlin.de oder telefonisch an (030) 326 84-131 mitgeteilt werden. Die konkrete Umsetzung wird dann gemeinsam geklärt, auch wie das Bistum dabei unterstützen kann.

Zum Aufruf

Wohnungen für Flüchtlinge gesucht

Das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk vermittelt Wohnraum an Flüchtlinge.

Der Berliner Senat hat ein Internetportal erstellt, auf dem Immobilienangebote für Flüchtlinge erfasst werden.

Wenn Sie ein Zimmer in Ihrer WG oder Familie frei haben, wenden Sie sich bitte an die Initiative "Flüchtlinge willkommen".

Flüchtlinge in Arbeit/Ausbildung bringen

ARRIVO BERLIN ist eine Ausbildungs- und Berufsinitiative zur Integration von geflüchteten Menschen in den Berliner Arbeitsmarkt. Ziel ist es, zum einen etwas gegen den akuten Fachkräftemangel und die hohe Zahl unbesetzter Lehrstellen in Berliner Betrieben zu tun, zum anderen geflüchteten Menschen, die über praktische Kenntnisse verfügen und selbständig für sich sorgen möchten, beruflichen Anschluss zu ermöglichen. Unter dem Slogan "Flüchtling ist kein Beruf. Talente brauchen Chancen" will die Initiative beide Seiten unbürokratisch und schnell in Kontakt bringen.

workeer ist die erste Ausbildungs- und Arbeitsplatzbörse Deutschlands, die sich speziell an Flüchtlinge richtet. Mit der Plattform soll ein geeignetes Umfeld geschaffen werden, in dem diese besondere Gruppe von Arbeitssuchenden auf ihnen gegenüber positiv eingestellte Arbeitgeber trifft.

Die Internetplattform Work for Refugees vermittelt ebenfalls Flüchtlinge und Arbeitgeber auf möglichst unbürokratische Weise.

Der Deutsche Bildungsserver informiert über folgende Themen: Wie sind Fragen der Bildung von Flücht­lingen in Deutsch­land eigentlich geregelt, welche Möglich­keiten bieten sich ihnen in den einzelnen Bildungs­bereichen und welche grund­legenden Über­sichten und unterstützenden Materialien gibt es? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt ein gerade veröffent­lichtes Dossier des Deutschen Bildungsservers. Darin geht es unter anderem um die Möglich­keiten der Betreuung in Kitas, den Besuch von Schule und Unter­richt, sowie um Ausbildungs- und Studien­möglich­keiten.

Die IHK Berlin hat auf ihren Internetseiten zusammengestellt, was Sie als Unternehmer für Flüchtlinge tun können.

JACK Berlin ist eine Bildungsstätte für geflüchtete und besonders schutzbedürftige Frauen in Deutschland. Interessierten Frauen, denen sonst der Zugang zu Bildung verwehrt ist, wird ein vielfältiges Bildungsprogramm geboten.