[U25] unter Finalisten des Aspirin-Sozialpreises 2015

Das Team von [U25] mit Michael König, Mitglied im Vorstand der Bayer AG.Christina Obermüller, Projektleiterin von [U25] Berlin (2.v.r.) mit ihrem Team und Michael König (r.), Mitglied im Vorstand der Bayer AG.Peter Wagener

Das Online-Beratungsangebot für suizidgefährdete Jugendliche [U25] der Caritas gehört zu den elf Finalisten des Aspirin-Sozialpreises 2015. Im Rennen waren 97 Bewerber aus ganz Deutschland. Der mit insgesamt 30.000 Euro dotierte Preis zeichnet innovative und gemeinnützige Sozialprojekte im Gesundheitsbereich aus, die Modell- charakter haben. Auch wenn das Team um Christina Obermüller den Preis nicht mit nach Hause nehmen konnte, so kann man [U25] Deutschland auf der Webseite des Aspirin-Sozialpreises weiterempfehlen. Auf diese Weise kann man die Online-Beratung weiter unterstützen. Weitere Informationen zu [U25] Deutschland

Caritas-Mentoring-Projekt erfolgreich beendet

Vier junge Frauen (die Mentees) sitzen vor ihren MentorinnenDie vier Mentees (vorne) mit ihren Mentorinnen bei der Abschlussveranstaltung im Arabischen Restaurant CasalotWalter Wetzler

Mit dem Projekt "Gleichgestellt in Führung gehen" ist die Caritas angetreten, den Zugang von Frauen in Führungspositionen zu verbessern. Das Mentoring-Programm als ein Teil des Projektes ist nun nach einem Jahr erfolgreich beendet worden.

Bei einer anregenden Abschlussveranstaltung berichteten die vier Tandems (je eine Mentee mit ihrer Mentorin) über die Erfahrungen, die sie in diesem Jahr gemacht haben. Die vier Caritas-Mitarbeiterinnen haben individuell viel von ihren Mentorinnen profitiert, aber auch klare Erwartungen an den Caritasverband gerichtet. Das Mentoring-Programm hat Lust auf mehr geweckt. Nun wird sich der Verband darüber Gedanken machen, wie das Projekt weitergehen kann.

Das Leid der russischen Kinder und Jugendlichen in deutschen Zwangsarbeitslagern

Wie wichtig Versöhnungsarbeit auch 70 Jahre nach Ende des 2. Weltkriegs ist, zeigt die Arbeit von Ehrenamtlichen der Caritas-Konferenzen Berlin. In dem Film „Geraubte Kindheit“ kommen Zeitzeugen und Ehrenamtliche zu Wort, die deutsch-russische Versöhnungs- und Erinnerungsarbeit leisten. Das Filmprojekt wurde unterstützt von Bestsellerautor Wladimir Kaminer, der den Sprechertext des Films las. Mehr als 13 Millionen Männer, Frauen und Kinder aus fast allen Ländern Europas wurden zwischen 1939 und 1945 als "Fremdarbeiter", Kriegsgefangene oder KZ-Häftlinge nach Deutschland verschleppt, weitere 7 Millionen mussten in den von der Wehrmacht besetzten Gebieten Zwangsarbeit leisten.

Der Film thematisiert das unvorstellbare Leid und die seelischen Qualen von russischen Kindern und Jugendlichen in den Mittelpunkt, die im Zweiten Weltkrieg, gemeinsam mit ihren Müttern und Großmüttern, in deutschen Zwangsarbeitslagern zubringen mussten.

Geraubte Kindheit

Pressemitteilung

Begleitung und Hilfe für Sterbende - Caritas ruft zu Spenden für Hospizbereich auf

Der Caritasverband für das Erzbistum Berlin bittet um Spenden für seine kostenlosen ambulanten Hospizdienste. Die Caritas begleitet jährlich mit mehr als 100 Ehrenamtlichen Sterbende und trägt dazu bei, dass diese in Würde Abschied nehmen können. mehr

Pressemitteilung

50 Kinder und Jugendliche im Kiez erarbeiten Kinderoper

Einzigartiges Projekt in Kooperation mit der Staatsoper Berlin: 50 junge Menschen erarbeiten im Kinderopernhaus Lichtenberg Mischa Spolianskys Revue "Es liegt in der Luft" – Premiere am 23. Oktober 2015 mehr

Pressemitteilung

Caritas sagt Nein zum Sozialabbau in Frankfurt(Oder)

Die Caritas protestiert gegen geplante Einschnitte bei den sozialen Angeboten in Frankfurt(Oder). Trotz gestiegener Personalkosten wurden die Zuwendungen der Stadt für Sozialaufgaben, die durch die Wohlfahrtsverbände erbracht werden, seit zehn Jahren nicht erhöht. mehr

Caritas-Migrationszentrum Marzahn-Hellersdorf in neuen Räumen

Die Leiterin des Caritas-Migrationszentrums in Marzahn-Hellersdorf bei ihrer BegrüßungsansprachePeggy Patzig, Leiterin des Caritas-Migrationszentrums Marzahn-HellersdorfBarbara Schwemmer

Anlässlich der Einweihung der neuen Räume hieß Peggy Patzig, Leiterin des Caritas-Migrationszentrums Marzahn-Hellersdorf, die Gäste in der Allee der Kosmonauten 28a, 12681 Berlin, herzlich willkommen. "Nach einem Wasserschaden mussten wir unsere Räume in der Borkheider Straße verlassen", sagte Patzig. "Aber insgesamt war das eine gute Fügung, denn wir fühlen uns hier sehr wohl."

Dagmar Pohle, Bezirksstadträtin für Gesundheit und Soziales, betonte die langjährige gute Zusammenarbeit mit dem Migrationszentrum im Bezirk und sagte der Beratungsstelle ihre Unterstützung zu. Zumal sich die Arbeit in der letzten Zeit sehr ausgeweitet hat und Projekte, wie die Integrationslotsen und das bezirksorientierte Programm für ausländische Roma das Angebot vervollständigen.

 

Gesprächsangebote

Integration leicht gemacht

In unserer Fotoserie „Integration leicht gemacht“ zeigen wir Positivbeispiele von Integration – oder einfacher gesagt – Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft. Es gibt viele Projekte und Orte im Erzbistum Berlin, an denen man sich begegnen kann – und wir sind mit der Kamera dabei. mehr

"...wie dich selbst" - Christsein in der Pflege

Diözesancaritasdirektorin Ulrike Kostka am RednerpultDiözesancaritasdirektorin Ulrike Kostka bei ihrer BegrüßungsanspracheAngela Kröll

Vom 17. - 18. April 2015 fand der erste Katholische Pflegekongress in Berlin in der Villa Elisabeth in der Invalidenstraße statt. Diözesancaritasdirektorin Ulrike Kostka begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der ambulanten und stationären Alten- und Krankenpflege, Führungskräfte und Lehrpersonen und alle, die über das Christsein im Pflegealltag nachdenken wollten. "Wir sind in einer Phase der Emanzipation der Pflege und müssen sie politisch voranbringen", so Kostka in ihrer Ansprache.

Professor Dr. Wolfgang Beinert, emeritierter Hochschullehrer und Publizist, Professor für katholische Dogmatik, beschäftigte sich am ersten Tag des Kongresses in einem Grundsatzreferat mit dem theologischen Wert des Helfens und Heilens, Professor Dr. Stephan Dorschner, Gründungsdekan des Fachbereichs Gesundheit und Pflege der Ernst-Abbe-Hochschule Jena, teilte seine Gedanken zum Fundament professioneller Pflege mit den Zuhörerinnen und Zuhörern. Am Nachmittag gab es dann verschiedene Workshops zum Thema. Mehr

Engagierte Begleiterin im Caritas-Hospizdienst

Schauspielerin Teresa Weißbach

Die 34-jährige Schauspielerin Teresa Weißbach, die man aus "Sonnenallee" und "Tatort" kennt, ist neue Schirmherrin für den ambulanten Hospizdienst der Caritas. Seit drei Jahren engagiert sich die energiegeladene Wahl-Berlinerin bereits als ehrenamtliche Sterbebegleiterin. Über ihre Motivation sagt sie: "Für mich ist der Tod gleichzeitig Ende und Anfang. Mit meinem Glauben und meinem Engagement in der Sterbebegleitung will ich Menschen Hoffnung vermitteln und Trost spenden. Mein Ehrenamt im Hospizdienst der Caritas hilft mir aber auch, mich weiterzuentwickeln. Es sollte mehr über Sterbebegleitung statt über Sterbehilfe berichtet werden. Dazu will ich einen Beitrag leisten“. Wir haben mit Teresa Weißbach ein ausführliches Gespräch geführt, in dem sie über ihr Ehrenamt und ihre persönlichen Erfahrungen mit dem Thema Sterben und Tod spricht.

Weitere Informationen zum ambulanten Hospizdienst der Caritas

Caritas-Kampagne 2015

den Wandel gestalten

STADT-LAND-ZUKUNFT

Auf den vier Plakaten der neuen Caritas-Kampagne 2015 sieht man ländliche Szenen, die aus einer Werbezeitschrift für das Landleben stammen könnten. Wer jedoch die Überschriften liest, erkennt die Kehrseite der Idylle.

Mitmachen und Mitdiskutieren unter  www.stadt-land-zukunft.de

Die Zukunft der sozialen Beratung auf dem Land

Das Cari-Mobil in VorpommernDas Cari-Mobil bringt soziale Beratung zu den Menschen im ländlichen Raum.Walter Wetzler

Die Caritas zog in Pasewalk eine erste Bilanz zum Modellprojekt „CariMobil“. Seit fast zwei Jahren bietet die Caritas im Landkreis Vorpommern-Greifswald mobile soziale Beratung im ländlichen Raum. Im Zuge des demografischen Wandels und dem Wegzug vieler Menschen verändert sich das soziale Gefüge dort dramatisch. Viele werden von notwendiger sozialer Hilfe nicht erreicht. Prof. Joachim Burmeister analysierte die Lage und zeigte Chancen der Verknüpfung von professioneller Beratung und Nachbarschaftshilfe auf. Ulrich Kasparick stellte ganz neue Ansätze der Partizipation und Vernetzung durch Soziale Medien im Internet vor und präsentierte die Idee einer Skype-Online-Beratung. Janina Wübbelsmann berichtete von ihren Erfahrungen der mobilen Beratung der Caritas in den Regionen Fulda und Geisa. Schließlich diskutierten der Sozialamtsleiter des Landkreises Gerd Hamm und die Kommunalpolitikerin Marlies Peeger (Die LINKE) über notwendige Strukturveränderungen. Über eines waren sich alle einig: die mobile Beratung ist in strukturschwachen Gebieten der richtige Weg.

HERTHA-Maskottchen zum Schulanfang

Flüchtlingskinder posieren gemeinsam mit dem Hertha-Maskottchen HERTHINHO'

Die kleinen Bewohner unseres Flüchtlingsheims in Berlin-Mitte freuten sich über den Besuch von Plüsch-Maskottchen HERTHINHO, Geschenke zum Schulanfang gab's dazu. Eindeutig war dieser Freitag der 13. ein riesen Glückstag - herzlichen Dank an HERTHA BSC!

In der Flüchtlingsunterkunft auf dem Gelände des St. Hedwig-Krankenhauses, die Anfang Dezember eröffnet wurde, wohnen zur Zeit 94 Flüchtlinge. Die Mitarbeiter der St. Hedwig Kliniken und die Anwohner des Bezirks Berlin-Mitte unterstützen das Flüchtlingsheim mit enormem Engagement.

Bis zum 30. Juni 2015 können die Flüchtlinge in dem ehemaligen Bettenhaus wohnen, dann werden sie in ein dauerhaftes Flüchtlingsheim der Caritas im Bezirk Wedding umziehen. Hierfür wird zur Zeit ein ehemaliges Seniorenheim umgebaut.

Es reicht

#Es reicht
Aktion gegen AOK Nordost

Unter dem Motto „AOK Nordost knallhart gegen Pflege“ machen die Berliner Wohlfahrtsverbände gegen die AOK Nordost mobil. Die AOK Nordost verzögert seit Jahren eine tariflich orientierte Bezahlung in der Pflege und eine Steigerung der Einkommen. mehr