Die Caritas auf dem LaGeSo-Gelände

Liebe Helferinnen und Helfer,  

die Caritas ist seit dem 24.8. auf dem LaGeSo-Gelände offiziell mit der Organisation in folgenden Bereichen beauftragt: Ehrenamtskoordination, Identifikation und Betreuung von schutzbedürftigen Flüchtlingen und Kinderbetreuung. Wir sind mit drei Kollegen jeweils von 8-20 Uhr vor Ort, an der Turmstraße 21, 10559 Berlin in Haus C.

Wenn Sie sich engagieren möchten oder Sachspenden für die Caritas abgeben möchten, finden Sie unter folgendem Link unsere konkrete Bedarfsliste:

https://docs.google.com/spreadsheets/d/1HdzF4j01lrif-XtmQLTwznnQrAlfoBc-JxccyP7NAmU/pubhtml?gid=597890616&single=true.

Die Liste wird laufend aktualisiert, bitte beachten Sie die Änderungen!
Aktuell können wir keine Kleiderspenden mehr an Haus C entgegen nehmen, herzlichen Dank.

Spenden werden von Montag bis Freitag in der Zeit von 8-20 Uhr in Haus C entgegen genommen.

Wenn Sie sich ehrenamtlich in Haus C engagieren möchten, kontaktieren Sie bitte unsere Koordinatorin Anne Klabuhn unter a.klabuhn@caritas-berlin.de.

Wenn Sie mit Geldspenden unseren Einsatz auf dem LaGeSo-Gelände unterstützen möchten, können Sie das hier tun: http://www.caritas-berlin.de/spendenundhelfen/spenden/spendenprojekte/migranten-und-fluechtlinge/migranten-und-fluechtlinge

Allen Helferinnen und Helfern ein herzliches Dankeschön!

Caritas und Bonifatiuswerk präsentieren "Willkommenstaschen" für Flüchtlinge

Wilkommenstaschen Bonifatiuswerkv.l. Kathy Kelly, Ulrike Kostka, Generalsekretär des Bonifatiuswerks, Msgr. Georg AustenMarkus Nowak

Das europaweit tätige Bonifatiuswerk unterstützt Projekte der Flüchtlingsarbeit, darunter auch Caritas-Projekte, und möchte eine Willkommenskultur unter Christen fördern. Aus diesem Anlass präsentierte das katholische Hilfswerk eine neue "Willkommenstasche" für Flüchtlinge und stellte Schwerpunkte in der Flüchtlingsarbeit vor. Die "Willkommenstasche" soll eine Anregung für Kirchengemeinden sein, Zuwanderer mit offenen Armen zu empfangen. Ziel ist es, einen ersten und direkten Kontakt zwischen den Menschen zu fördern. Der Generalsekretär des Bonifatiuswerkes Msgr. Georg Austen rief dazu auf, Zuwanderung als Bereicherung zu sehen. Diözesancaritasdirektorin Ulrike Kostka dankte dem Hilfswerk für dessen Unterstützung unter anderem in der Caritas-Flüchtlingsunterkunft Elisabethhaus auf dem Gelände der St. Hedwig Kliniken. Als musikalische Begleiterin war Kathy Kelly (Kelly Family) zu Gast.

Caritas dankt "Moabit hilft"

Ulrike Kostka Portrait

Weitere Ehrenamtliche für Flüchtlingshilfe auf dem LaGeSo-Gelände gesucht

Dank „Moabit hilft“ ist die Situation für die Flüchtlinge auf dem LaGeSo-Gelände deutlich erträglicher geworden. Über 100 Freiwillige haben geschafft, dass die medizinische Versorgung, Essen, Besorgung von Schlafplätzen und die Kinderbetreuung verbessert werden konnten. Die Caritas dankt „Moabit hilft“ für das überragende Engagement und die gute Zusammenarbeit. Die Caritas ist seit 24.8. offiziell bis Ende des Jahres mit der Campusorganisation in folgenden Bereichen beauftragt: Ehrenamtskoordination, Identifikation und Betreuung von schutzbedürftigen Flüchtlingen und Kinderbetreuung. Wir sind mit drei Caritas-Kollegen jeweils von 8 bis 20 Uhr anwesend. Wir arbeiten in zwei Schichten mit jeweils drei Personen. Außerdem gibt es eine Einsatzleitung, die auch eine Schnittstelle zur Leitung des LaGeSo und zur zuständigen Senatsverwaltung bildet. Wir stellen gerade unser festes Team zusammen. Denn bisher haben wir improvisiert, weil wir spontan eingesprungen sind. Zum Aufbau der Campusbetreuung suchen wir Ehrenamtliche für Begleitung von Flüchtlingen, Kinderbetreuung und Sprachmittler. Bitte wenden Sie sich an unsere Caritas-Kollegen vor Ort im Haus C oder melden Sie sich bei unserer Koordinatorin Anne Klabuhn: a.klabuhn@caritas-berlin.de.

Christina Kölpin

Pressemitteilung

Caritas fordert Senat zum Handeln auf

Humanitäre Versorgung für Flüchtlinge kann nicht Ehrenamtlichen überlassen bleiben. Gemeinsam haben Caritas, die Bürgerinitiative "Moabit hilft!", der Bezirk Mitte, die Diakonie und die Johanniter dem Senats Lösungsvorschläge vorgestellt. mehr

Gesprächsangebote

Integration leicht gemacht

In unserer Fotoserie „Integration leicht gemacht“ zeigen wir Positivbeispiele von Integration – oder einfacher gesagt – Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft. Es gibt viele Projekte und Orte im Erzbistum Berlin, an denen man sich begegnen kann – und wir sind mit der Kamera dabei. mehr

Caritas-Kampagne 2015

den Wandel gestalten

STADT-LAND-ZUKUNFT

Auf den vier Plakaten der neuen Caritas-Kampagne 2015 sieht man ländliche Szenen, die aus einer Werbezeitschrift für das Landleben stammen könnten. Wer jedoch die Überschriften liest, erkennt die Kehrseite der Idylle.

Mitmachen und Mitdiskutieren unter  www.stadt-land-zukunft.de

Die Zukunft der sozialen Beratung auf dem Land

Das Cari-Mobil in VorpommernDas Cari-Mobil bringt soziale Beratung zu den Menschen im ländlichen Raum.Walter Wetzler

Die Caritas zog in Pasewalk eine erste Bilanz zum Modellprojekt „CariMobil“. Seit fast zwei Jahren bietet die Caritas im Landkreis Vorpommern-Greifswald mobile soziale Beratung im ländlichen Raum. Im Zuge des demografischen Wandels und dem Wegzug vieler Menschen verändert sich das soziale Gefüge dort dramatisch. Viele werden von notwendiger sozialer Hilfe nicht erreicht. Prof. Joachim Burmeister analysierte die Lage und zeigte Chancen der Verknüpfung von professioneller Beratung und Nachbarschaftshilfe auf. Ulrich Kasparick stellte ganz neue Ansätze der Partizipation und Vernetzung durch Soziale Medien im Internet vor und präsentierte die Idee einer Skype-Online-Beratung. Janina Wübbelsmann berichtete von ihren Erfahrungen der mobilen Beratung der Caritas in den Regionen Fulda und Geisa. Schließlich diskutierten der Sozialamtsleiter des Landkreises Gerd Hamm und die Kommunalpolitikerin Marlies Peeger (Die LINKE) über notwendige Strukturveränderungen. Über eines waren sich alle einig: die mobile Beratung ist in strukturschwachen Gebieten der richtige Weg.

Landeskommission Berlin gegen Gewalt stellt Caritas-Ansatz vor

Das Projektteam von 'Jetzt Mal Anders' v.l.n.r.: Marcel Kruse, Heike Flohr, Gabriele Kriegs, Rolf Göpel, Matthias Brandl

Im Festsaal des Rathauses Charlottenburg wurde der Bericht zur lösungsfokussierten Paarberatung bei häuslicher Gewalt vorgestellt. Staatssekretär Andreas Statzkowski, Vorsitzender der Landeskommission Berlin gegen Gewalt, begrüßte 160 interessierte Zuhörer. Vorgestellt wurde das Caritas-Projekt „Jetzt Mal Anders“, das einen neuen Beratungsansatz entwickelt hat, der bei gewaltbetroffenen Paaren gemeinsam Wege aus der Gewalt erarbeitet. Die zweijährige Projektphase wurde von der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin wissenschaftlich begleitet. Nun wurden die Forschungsergebnisse von der Landeskommission Berlin gegen Gewalt als Curriculum herausgegeben. Für Anfang nächsten Jahres sind Fortbildungen geplant.

Zum Download des Curriculums 

Engagierte Begleiterin im Caritas-Hospizdienst

Schauspielerin Teresa Weißbach

Die 34-jährige Schauspielerin Teresa Weißbach, die man aus "Sonnenallee" und "Tatort" kennt, ist neue Schirmherrin für den ambulanten Hospizdienst der Caritas. Seit drei Jahren engagiert sich die energiegeladene Wahl-Berlinerin bereits als ehrenamtliche Sterbebegleiterin. Über ihre Motivation sagt sie: "Für mich ist der Tod gleichzeitig Ende und Anfang. Mit meinem Glauben und meinem Engagement in der Sterbebegleitung will ich Menschen Hoffnung vermitteln und Trost spenden. Mein Ehrenamt im Hospizdienst der Caritas hilft mir aber auch, mich weiterzuentwickeln. Es sollte mehr über Sterbebegleitung statt über Sterbehilfe berichtet werden. Dazu will ich einen Beitrag leisten“. Wir haben mit Teresa Weißbach ein ausführliches Gespräch geführt, in dem sie über ihr Ehrenamt und ihre persönlichen Erfahrungen mit dem Thema Sterben und Tod spricht.

Weitere Informationen zum ambulanten Hospizdienst der Caritas

Mutmacher am Bahnhof

von links: Hermann Gröhe, Bundesminister für Gesundheit, die drei Mutmacher Rainer König, Dr. Marion Lautenschlager und Gabriele Mechior, Frau Dr. Pollert, IN VIA, Dr. Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender Deutsche Bahn AG, Martin Zwick, Vorstand Berliner Stadtmission Peter Wagener

Am 18. Juni 2015 startete ein neues Angebot für Hilfesuchende am Berliner Hauptbahnhof. Die Deutsche Bahn Stiftung, die Berliner Stadtmission und IN VIA Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit für das Erzbistum Berline.V. stellten im Beisein von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe die "Mutmacher am Bahnhof" vor. Das niedrigschwellige Angebot unter dem Dach der Bahnhofsmission wendet sich an hilfesuchende Menschen am Bahnhof mit multiplen und psychischen Problemen und dient der Begegnung auf Augenhöhe.

"Immer mehr Menschen sind verzweifelt und auf der Suche nach sozialer Zuwendung, geistlichem Beistand und seelischer Hilfe. Wir wollen diese ermuntern, neue Wege zu gehen und neue Lebensperspektiven zu entdecken", so Dr. Gabriele Pollert, Vorsitzende IN VIA Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit.

Herzlich willkommen, Herr Erzbischof!

Der neue Erzbischof für Berlin, Heiner Koch, im Portrait.

Die Caritas im Erzbistum Berlin begrüßt Bischof Heiner Koch als neuen Erzbischof herzlich. „Er ist ein Bischof, der mitten im Leben steht und neugierig auf die Menschen ist. In den letzten zwei Jahren hat er viele Erfahrungen in den neuen Bundesländern gesammelt, was für sein Wirken in unserem Erzbistum sicher eine gute Grundlage darstellt. Er ist dafür bekannt, dass er gut zuhört und den Dialog mit Menschen unterschiedlichster Weltanschauungen sucht. Er verfügt über eine große Nähe zu sozialen Themen und bezieht Stellung für Menschen am Rande unserer Gesellschaft und für Flüchtlinge. Besonders am Herzen liegt ihm das Thema Familie, wobei er Offenheit für die Lebenswirklichkeit von Familien in ihrer heutigen Situation zeigt. Er steht für eine einladende Kirche. Wir freuen uns auf ihn und schauen gespannt unseren ersten Begegnungen entgegen“ so Ulrike Kostka, Direktorin des Caritasverbandes für das Erzbistum Berlin.

(Foto: Bistum Dresden-Meißen, Steffen Giersch)

[U25] unter Finalisten des Aspirin-Sozialpreises 2015

Das Team von [U25] mit Michael König, Mitglied im Vorstand der Bayer AG.Christina Obermüller, Projektleiterin von [U25] Berlin (2.v.r.) mit ihrem Team und Michael König (r.), Mitglied im Vorstand der Bayer AG.Peter Wagener

Das Online-Beratungsangebot für suizidgefährdete Jugendliche [U25] der Caritas gehört zu den elf Finalisten des Aspirin-Sozialpreises 2015. Im Rennen waren 97 Bewerber aus ganz Deutschland. Der mit insgesamt 30.000 Euro dotierte Preis zeichnet innovative und gemeinnützige Sozialprojekte im Gesundheitsbereich aus, die Modell- charakter haben. Auch wenn das Team um Christina Obermüller den Preis nicht mit nach Hause nehmen konnte, so kann man [U25] Deutschland auf der Webseite des Aspirin-Sozialpreises weiterempfehlen. Auf diese Weise kann man die Online-Beratung weiter unterstützen. Weitere Informationen zu [U25] Deutschland